3. Gründerbericht/Erklärung über Sachübernahmen und über die Erbringung eines Grundkapitals

Das Grundkapital ist nicht obligatorisch; eine Genossenschaft kann sich auch aus den laufenden Mitgliederbeiträgen finanzieren. Die Genossenschaft hat nie ein zahlenmässig begrenztes Gesellschaftskapital (Art. 828 Abs. 2 OR), denn die Genossenschaft hat keine feste Mitgliederzahl.

Ist ein Grundkapital vorgesehen, erklären die Gründer im Gründerbericht, wie hoch dieses ist und wie es sich zusammensetzt. Wie bei der Aktiengesellschaft zeichnen die Genossenschafter Genossenschaftsanteile.

Für die Liberierung gibt es keine gesetzlichen Vorschriften, die Genossenschaft kann diese Frage in ihren Statuten frei regeln.