b. Symmetrische und asymmetrische Spaltung

Laut Art. 31 FusG müssen die Anteils- und Mitgliedschaftsrechte gemäss Art. 7 FusG bei der Spaltung gewahrt werden. Den Gesellschafterinnen und Gesellschaftern der übertragenden Gesellschaft können:

  • Anteils- oder Mitgliedschaftsrechte an allen an der Spaltung beteiligten Gesellschaften im Verhältnis ihrer bisherigen Beteiligung zugewiesen werden (symmetrische Spaltung);
  • Anteils- oder Mitgliedschaftsrechte an einzelnen oder allen an der Spaltung beteiligten Gesellschaften unter Abänderung der Beteiligungsverhältnisse zugewiesen werden (asymmetrische Spaltung).

Die Spaltung kann dazu führen, dass die Gesellschafter der übertragenden Gesellschaft an den abgespaltenen Gesellschaften die gleiche Beteiligungsquote wie bisher haben. In diesem Fall liegt eine symmetrische Spaltung vor (Art. 31 Abs. 2 lit. a FusG).

Unterscheiden sich die Beteiligungsquoten der Gesellschaften bei der abgespaltenen Unternehmung, sind also gewisse Gesellschafter an der abgespaltenen Unternehmung zu einem anderen Prozentsatz beteiligt liegt eine asymmetrische Spaltung vor (Art. 31 Abs. 2 lit. b FusG).

Die asymmetrische Spaltung kommt in der Praxis unter anderem dann vor, wenn zur Schaffung von klaren Verhältnissen ein von zwei Aktionärsgruppen beherrschtes Unternehmen in zwei solche aufgespaltet wird, die von den einzelnen Aktionärsgruppen dann alleine beherrscht werden.