3. Verfahren

Das Verfahren ist gegenüber der Fusion stark vereinfacht. Ausgangslage ist wiederum der Übertragungsvertrag (Art. 70 ff. FusG). Anders als bei der Fusion müssen die Gesellschafter nicht mitwirken, sondern geniessen lediglich ein Informationsrecht.

Eine Mitbestimmung der Gesellschafter ergibt sich allerdings dann, wenn die Vermögensübertragung dazu führt, dass der Zweck der übertragenden Gesellschaft nicht mehr erreicht werden kann. In diesem Fall sind die Vorschriften über die Zweckänderungen einzuhalten.

Ebenfalls einzuhalten sind die Vorschriften über den Kapitalschutz und die Liquidation (Art. 69 Abs. 2 FusG).