3. Verantwortlichkeit

Nach Art. 108 FusG sind alle mit der Fusion, der Spaltung, der Umwandlung oder der Vermögensübertragung befassten Personen sowohl den Rechtsträgern als auch den einzelnen Gesellschafterinnen und Gesellschaftern sowie den Gläubigerinnen und Gläubigern für den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrlässige Verletzung ihrer Pflichten verursachen. Die Verantwortung der Gründerinnen und Gründer bleibt vorbehalten.

Alle mit der Prüfung der Fusion, der Spaltung oder der Umwandlung befassten Personen sind sowohl den Rechtsträgern als auch den einzelnen Gesellschafterinnen und Gesellschaftern sowie Gläubigerinnen und Gläubigern für den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrlässige Verletzung ihrer Pflichten verursachen.

Die Art. 756, 759 und 760 OR finden Anwendung. Im Fall des Konkurses einer Kapitalgesellschaft oder einer Genossenschaft gelten die Art. 757, 764 Abs. 2, 827 und 920 OR sinngemäss.

Die Verantwortlichkeit der Personen, die für ein Institut des öffentlichen Rechts tätig sind, richtet sich nach dem öffentlichen Recht.

Grundsätzlich gelten die generellen Voraussetzungen der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit. Passivlegitimiert sind neben dem Verwaltungsrat und der Revisionsstellen auch andere an der Fusion beteiligten Personen, insbesondere beigezogene Experten.

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