3. Vertrauenshaftung – Die Haftung der Mutter aus Konzernvertrauen

Die Vertrauenshaftung ist die Haftung dafür, dass bei einem Dritten auf nicht rechtsgeschäftlich verbindliche Weise (aber doch in einer gesellschaftlichen «Sonderverbindung») das Vertrauen auf das Bestehen gewisser Umstände oder auf ein bestimmtes Verhalten erweckt wird, das ihn zu Dispositionen verleitet, wodurch er dann zu Schaden kommt, weil das Vertrauen ungerechtfertigt war. Eine Konzernhaftung liegt vor, weil die Mutter für abgegebene Erklärungen gegenüber Dritten einstehen muss, obwohl nicht sie selbst, sondern ein Tochterunternehmen Vertragspartei ist.

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