4. Kombinationsfusion

Neugründung bei der Kombinationsfusion nach Art. 10 FusG: Für die Neugründung einer Gesellschaft im Rahmen einer Kombinationsfusion gelten die Bestimmungen des Zivilgesetzbuches ZGB und des OR über die Gründung einer Gesellschaft. Keine Anwendung finden die Vorschriften über die Anzahl der Gründerinnen und Gründer bei Kapitalgesellschaften sowie die Vorschriften über die Sacheinlagen.

Die Kombinationsfusion (Art. 10 FusG) unterscheidet sich von der Absorptionsfusion dadurch, dass beide Gesellschaften in einer neuen im Rahmen der Fusion gegründeten Gesellschaft untergehen. Hier ist die fusionierte Gesellschaft eine Neugründung, an der die Gesellschafter der beiden fusionierten Gesellschaft anteilmässig beteiligt sind.