1. Grundlagen

Bei der Umwandlung bleibt das Unternehmen integral bestehen, ändert aber seine Rechtsform, wird also beispielsweise von einer Aktiengesellschaft zur GmbH. Die Rechtsbeziehungen zwischen Dritten und Gesellschaftern und dem Unternehmen bleiben, soweit dies die Unternehmensform zulässt, bestehen.

Die Möglichkeit der Umwandlung führt zu einer starken Erleichterung in der praktischen Handhabung der Gesellschaftsformen und in der Anpassung an veränderten Umstände. Nach altem Recht war beispielsweise eine Umwandlung einer Kollektivgesellschaft in eine Aktiengesellschaft nur durch eine Neugründung mit Übernahme der Aktiven im Rahmen einer Sachübernahme möglich.

Die Umwandlung der Gesellschaftsform führt nicht zu einer Veränderung der Rechtstellung der Gesellschafter. Sie geniessen den Anspruch auf Kontinuität in der Mitgliedschaft und können ihre Anteils- und Mitgliedschaftsrechte wahren. Eine Barabfindung käme einem Ausschluss gleich und ist unzulässig.

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